6.

Zu Velburg schenkt die Taufdod der Braut oder eine Verwandte einen ungeheuren, vier Fuß langen, zwey Schuh breiten »Spieß« oder »Spitzwecken« aus feinstem Mehle mit brennenden Lichtlein besteckt; er ist ein Meisterstück des Bäckers. Jeder Gast bekommt sein Theil davon, der Rest verbleibt dem Paare; vor Allem aber muß die junge Frau davon essen zur Bewahrung der Nachbarschaft.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Schönwerth, Franz Xaver von. 6. [Zu Velburg schenkt die Taufdod der Braut oder eine Verwandte einen]. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4gc58.0